Häufige Fragen

Zur E-Label-Pflicht und zur Arbeit mit Weinlabels. Ihre Frage ist nicht dabei? Schreiben Sie uns.

Ab wann gilt die Pflicht für Zutaten und Nährwerte?

Für Weine, die ab dem 8. Dezember 2023 hergestellt wurden. Weine, die vorher hergestellt wurden, dürfen bis zur Erschöpfung der Bestände ohne die neuen Angaben verkauft werden.

Wie funktioniert ein E-Label von Weinlabels?

Sie legen den Wein in Ihrem Konto an und drucken den QR-Code auf das Etikett. Wer den Code mit dem Smartphone scannt, sieht die Nährwertdeklaration und das Zutatenverzeichnis genau dieses Weins.

Was muss trotz E-Label auf dem Etikett stehen?

Der Brennwert in kJ und kcal je 100 ml, zum Beispiel „E (100 ml) = 303 kJ / 73 kcal“, und die Allergene, meist „Enthält: Sulfite“. Neben dem QR-Code steht ein Hinweis in Worten wie „Zutaten und Nährwerte“; ein „i“ allein reicht nicht.

Kann ich alle Angaben direkt auf das Etikett drucken?

Ja, das ist zulässig. Die vollständige Nährwerttabelle und das Zutatenverzeichnis brauchen allerdings viel Platz, der dann für Gestaltung und Marketing fehlt.

Warum nicht einfach eine Seite auf der eigenen Website?

Das E-Label darf keine Nutzerdaten erfassen und nicht mit Werbung oder Verkaufsinformationen verbunden sein. Auf den meisten Weingutsseiten laufen Statistikwerkzeuge und der Shop ist verlinkt. Außerdem muss das E-Label so lange erreichbar bleiben, wie der Wein verkauft wird; bei einem Umbau der Website gehen solche Seiten leicht verloren.

Was kostet Weinlabels?

Nichts. Es gibt keine Gebühr pro QR-Code und kein Abo, die Aufrufe der E-Labels sind unbegrenzt.

Kann ich Angaben nach dem Druck noch ändern?

Ja. Der QR-Code verweist immer auf dasselbe E-Label, dessen Inhalt Sie jederzeit korrigieren können. Für einen neuen Jahrgang duplizieren Sie den Wein und passen die Werte an.

Meine Etiketten sind schon gedruckt. Was nun?

Lassen Sie den QR-Code als Aufkleber drucken, zum Beispiel auf Rollen im Format 4 × 4 cm, und kleben Sie ihn zusammen mit Brennwert und Allergenhinweis auf die Flasche.

Werden Daten der Verbraucher erfasst?

Nein. Die E-Labels setzen keine Cookies und binden keine Statistik- oder Werbedienste ein. Die Server stehen in Deutschland.

Gibt es den Kundenbereich auch auf Englisch oder Portugiesisch?

Noch nicht. Registrierung und Editor sind derzeit auf Deutsch. Die E-Labels selbst können in mehreren Sprachen angezeigt werden.

Was passiert mit meinen E-Labels, wenn ich kündige?

Alle E-Labels bleiben nach der Kündigung fünf weitere Jahre abrufbar, damit Flaschen im Handel weiterhin korrekt gekennzeichnet sind.

Ausführlicher: E-Label für Wein: Was seit Dezember 2023 gilt